Präsentation der Wohlfahrtsmarken 2017 am 30. Januar in Berlin

Berlin, 30.01.2017. Eine gute Sache: Märchen auf Wohlfahrtsmarken! Bundespräsident Gauck war sichtlich angetan von den Motiven mit den Bremer Stadtmusikanten und versprach Bundesfinanzminister Schäuble und BAGFW-Präsident Neher, Marken und Münze für seine Enkel und Urenkel zu kaufen. Damit unterstützt er als Schirmherr die soziale Arbeit von AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischem und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden. Die Wohlfahrtsmarken gibt es ab dem 9. Februar bei der Post, den Wohlfahrtsverbänden und hier im Shop.

Dankesworte von Prälat Dr. Peter Neher
Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Minister,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

„Die Bremer Stadtmusikanten“ auf den Briefmarken „Für die Wohlfahrtspflege“ – eine bemerkenswerte Kombination einer guten Idee und deren Umsetzung. Treffen doch in dem berühmten Märchen der Brüder Grimm vier Individuen aufeinander, die am Rande der Gesellschaft stehen: alt, gebrechlich, nicht mehr gebraucht, ausgemustert, von anderen und sich selbst aufgegeben.18 Doch dann geschieht etwas Märchenhaftes: Sie schließen Freundschaft, zeigen gemeinsam Stärke und Kampfgeist und finden so eine neue Lebensperspektive. Ich finde, dass die daraus entstandene „Senioren-WG“ ein gutes Beispiel der Solidarität und Integration für Menschen in besonderen Lebenslagen ist, die der Hilfe bedürfen.

Diese Menschen in ihren Fähigkeiten zu unterstützen und Hilfen zu leisten, ist eines der Hauptanliegen der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Dabei dürfen AWO, Caritas, Diakonie, DRK, der Paritätische und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden seit 1949 auf hochrangige Unterstützung zählen. Und dafür gilt es, Danke zu sagen.

Ihnen, sehr verehrter Herr Bundespräsident, danke ich für die Übernahme der Schirmherrschaft über das Sozialwerk Wohlfahrtsmarken. In den vergangenen fünf Jahren haben Sie damit eine seit dem Jahr 1956 bestehende Tradition Ihrer Vorgänger in diesem Amt fortgesetzt. Wir wissen dieses Zeichen der Untersttzung mit unseren Anliegen sehr zu schätzen.

Mein Dank gilt genauso Ihnen und Ihrem Haus, Herr Minister, dass Sie durch die alljährliche Herausgabe der Sonderpostwertzeichen die Voraussetzung dafür schaffen, dass aus vielen kleinen Cent-Beträgen eine große Summe für Hilfsmaßnahmen bereitgestellt werden kann. So konnten die Wohlfahrtsverbände zahlreiche Projekte und Initiativen für hilfebedürftige Menschen in den verschiedensten Bereichen fördern.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Grafikern für ihre hervorvorragende Arbeit zu danken. Ihnen, Frau Grahl und Herr Menze, ist nun zum vierten Mal eine wundervolle Umsetzung der Märchenszenen auf kleinstem Raum gelungen. Sie, liebe Frau Gerber, haben eine Münze gestaltet, die man nur ungern wieder aus der Hand gibt.

Unser Dank gilt der Deutschen Post, auf deren Unterstützung wir seit vielen Jahren zählen dürfen. Ihr Engagement und Vertriebsnetz machen es möglich, dass die Marken millionenfach „unters Volk gebracht werden“. Ohne die Deutsche Post und ohne die Presse als Multiplikatoren blieben die kleinen gezackten Kunstwerke wohl nur ein Geheimtipp für unsere treuesten Kunden, die Philatelisten.

Damit Sie, sehr verehrter Herr Bundespräsident und sehr geehrter Herr Minister, mit gutem Beispiel vorangehen können, erlaube ich mir, Ihnen je einen postfrischen Zehnerbogen der Wohlfahrtsmarken 2017 zu überreichen – nicht im großen Album, sondern im Markenheftchen der Verbände. So werden die „Bremer Stadtmusikanten“ von zahlreichen Ehrenamtlichen z. B. in Einrichtungen und auf Veranstaltungen der Wohlfahrtsverbände angeboten. Frankieren Sie Ihre Briefe damit und bringen Sie so das „Porto mit Herz“ auf den Weg!

Vielen Dank!

 

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Pressekontakt:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Abteilung Wohlfahrtsmarken
Sigrid Forster
Werthmannstraße 3A, 50935 Köln
Telefon: 02 21 – 95 62 60 30/32
E-Mail: forster@wohlfahrtsmarken.de

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