Sozialwerk Wohlfahrtsmarken: Hilfe mit Tradition

10. Januar 2011, Köln/Berlin. Wohlfahrtsmarken sind immer wieder eine Überraschung wert. Nach den duftenden Obstmarken des letzten Jahres bringen jetzt Motive aus Loriots komischer Welt nicht nur Sammler zum Schmunzeln.

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege versprechen sich von „Loriots Wohlfahrtsmarken“ eine starke Nachfrage. Das Sozialwerk Wohlfahrtsmarken ist eine wichtige Finanzierungsquelle für AWO, Caritas, den Paritätischen Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, denn die Erlöse aus dem Verkauf der Marken fließen in ihre sozialen Projekte ein.

Die Idee, mit Briefmarken zu helfen, hat Tradition: Bereits 1919, kurz nach Beendigung des Ersten Weltkrieges, wurden zwei Briefmarken mit dem Aufdruck „5 Pf für Kriegsbeschädigte“ herausgegeben. Vielen Kriegsversehrten konnte damals mit dem Verkaufserlös dieser „Germania-Marke“ geholfen werden. In den 20er und 30er Jahren erschienen dann eine Reihe von „Nothilfemarken“, deren Verkaufserlös ebenfalls in verschiedene soziale Einrichtungen und deren Hilfsaktivitäten floss.

„Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsmarken“ – mit diesem Motto wird das Sozialwerk zu dessen Start im Jahr 1949 beworben. Zu einer der ersten Maßnahmen zählte die Organisation von Erholungsreisen für Kinder im Nachkriegsdeutschland.

Heute betreuen die sechs Verbände insgesamt fast vier Millionen Menschen in bundesweit nahezu 100.000 Einrichtungen. Das Spektrum ihrer Arbeit reicht von Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, Gesundheits- und Familienhilfe über soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke bis hin zur internationalen Katastrophenhilfe. Hier zählt jeder Cent. Und tatsächlich haben seit 1949 über vier Milliarden abgenommene Wohlfahrts- und (seit 1969) Weihnachtsmarken bis heute einen rechnerischen Erlös von mehr als 600 Millionen Euro erzielt.

Die erstmals im Geburtsjahr der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen Wohlfahrtsmarken wurden schnell beliebt und so bekannt, dass 1956 der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss als Schirmherr des Sozialwerkes gewonnen werden konnte. Dieses Amt wird seitdem traditionell vom jeweils amtierenden Bundespräsidenten wahrgenommen.

Am 10. Januar 2011 überreicht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als Herausgeber Bundespräsident Christian Wulff die Erstdrucke der diesjährigen Serie in dessen Amtssitz Schloss Bellevue.

Loriots Wohlfahrtsmarken gibt es bei der Post, den Diensten und Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände und unter www.wohlfahrtsmarken.de.

V.i.S.d.P.:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspfege e.V.
Abteilung Wohlfahrtsmarken
Werthmannstraße 3A, 50935 Köln
Redaktion: Sigrid Forster
Telefon: 0221/9 41 00 40
Telefax: 0221/9 41 00 79
E-Mail: info@wohlfahrtsmarken.de
www.wohlfahrtsmarken.de

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

Porto mit HerzHelfen Sie, Wohlfahrtsmarken zu verkaufen mit Links und Bannern oder mit dem Einsatz unserer Werbemittel auf Ihren Veranstaltungen. So können Sie helfen.

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