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Glänzende Aussichten: Wertvolle Edelsteine auf neuen Wohlfahrtsmarken

Köln/Berlin – Januar 2012. Wahre Werte – das Kampagnenmotto für die Wohlfahrtsmarken 2012 könnte nicht passender sein: Kaum etwas versinnbildlicht bleibende Werte besser als Edelsteine. Rubin, Smaragd und Saphir sind die Motive der von Julia Warbanow gestalteten Markenserie, die am 11. Januar erschien.

Edelsteine sind seit jeher Inbegriff von Kostbarkeit und Unvergänglichkeit. Einst Statussymbol gekrönter Häupter und Adeliger, sind sie heute oft Ausdruck purer Lebensfreude. Jeder natürliche Edelstein ist einzigartig. Durch Schliff und Politur wird der unscheinbare Rohstein „wachgeküsst“ und betört durch seinen funkelnden Glanz. Dem werden die neuen Wohlfahrtsmarken gerecht: Die Veredelung mit Iriodin-Lacken erweckt beim Bewegen der Marken den Eindruck von echtem Schliff. Ein wundervoller Effekt, der jedem Brief einen einzigartigen Ausdruck verleiht.

Der wahre Wert der Marken verbirgt sich hinter dem „Plus“: Die Erlöse aus dem Verkauf der Wohlfahrtsmarken fließen in die soziale Arbeit von AWO, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Die Erstdrucke der Marken wurden am 11. Januar 2012 im Berliner Schloss Bellevue Bundespräsident Christian Wulff als Schirmherrn des Sozialwerkes vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen, Hartmut Koschyk übergeben. Erstmalig wird es nur drei Marken geben: im Wert von 55 + 25 Cent für den Standardbrief, 90 + 40 Cent für den Kompaktbrief  und 145 + 55 Cent für den Großbrief.


Zu den Markenmotiven

Motiv „Rubin“ (55 + 25 Cent)

Rubine gehören zu den wertvollsten aller Farbedelsteine. Der Rubin verdankt seinen Namen der roten Farbe (lat.: Rubeus). Schon in der Antike wurde er mit den Worten beschrieben: „Einer ist rot wie das reinste Blut und heißt Rubinius. Dieser ist der Beste von allen.“ Der Rubin steht für Liebe, Leidenschaft und Macht. Rubine finden sich als Prunkstücke in einer Vielzahl von Krönungsinsignien, zusammen mit anderen roten Edelsteinen wie beispielsweise dem Spinell und dem Granat. Wissenschaftlich betrachtet ist der Rubin die rote Varietät des Minerals „Konrund“. Mit der Härte 9 auf der Mohs’chen Skala gehören Korunde unmittelbar nach dem Diamanten (Härte 10) zu den härtesten Materialien. Erst mit den Erkenntnissen der modernen Materialwissenschaften – insbesondere der Mineralogie – konnten die drei Edelsteine Rubin, roter Spinell und Granat verlässlich unterschieden werden, die zuvor allesamt als sogenannte Karfunkelsteine bezeichnet wurden. Im Handel haben sich bis heute Farbbezeichnungen tradiert, die auf bestimmte Fundorte hinweisen. So heißt es z. B. „Burma-Farbe“ oder „Siam-Farbe“, da die berühmtesten Fundorte feiner Rubine in Burma liegen, welches seit 1989 den Namen Myanmar trägt. Von dort stammen die feinsten und erlesensten Rubine, deren Farbe oft als „taubenblutrot“ klassifiziert wird. In der Fachwelt bekannt und berühmt sind insbesondere die Minen von Mogok, einem Gebiet im Norden Myanmars.

Neben diesem wohl bekanntesten Fundort befinden sich weitere bedeutende Rubin-Vorkommen in Thailand, Sri Lanka und Tansania.


Motiv „Smaragd“
(90 + 40 Cent)

Der Smaragd verdankt seinen Namen dem griechischen Wort „Smaragdos“, was „grüner Stein“ bedeutet. Er weist eine Härte von 7,5 bis 8 auf der Mohs’chen Skala auf und gehört mineralogisch betrachtet zur Beryll-Gruppe, zu der beispielsweise auch der Aquamarin gehört. Für die faszinierende und betörend schöne grüne Farbe, die auch als „smaragdgrün“ bezeichnet wird, zeichnen Spuren von Chrom und/oder Vanadium verantwortlich. Gerade dieser Edelstein lebt von faszinierenden Einschlüssen und feinen Einschlussbildern, die in der Fachwelt als „Jardin“ bezeichnet werden und geradezu charakteristisch für ihn sind und grundsätzlich nicht zu einer Wertminderung führen. Schon in der Antike war der Smaragd überaus begehrt. So wird berichtet, dass der Ring des Polykrates, der aus Furcht vor übermäßigem Glück den Göttern zur Besänftigung und Versöhnung geopfert werden sollte, mit einem Smaragd besetzt gewesen sein soll. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die feinsten Qualitäten des Smaragds auch heute noch aus Kolumbien kommen, wo etwa 150 Fundstellen bekannt sind. Die berühmtesten Fundorte sind nach wie vor Muzo und Chivor, Orte, an denen bereits die Inkas Smaragde abbauten. Weitere bekannte Rohstoffländer sind heute Sambia und Simbabwe sowie Brasilien. Smaragde lassen sich aber auch in Pakistan, Afghanistan, Indien und Russland und mit etwas Glück im österreichischen Habachtal finden.


Motiv „Saphir“
(145 + 55 Cent)

Der Saphir gehört wie auch der Rubin zu der Korund-Gruppe und weist insofern ebenfalls die Härte 9 auf der Mohs’schen Skala auf. Der Name Saphir entstammt dem griechischen Begriff „Sapheiros“, was übersetzt „Blau“ bedeutet und zugleich auf die häufigste Saphir-Farbe hindeutet. Allerdings gibt es auch Saphire in anderen Farben wie beispielsweise den rosa Saphir oder den gelben Saphir. Sehr wertvoll und von Fachleuten überaus geschätzt sind die leuchtend organge-farbigen Saphire, die den Namen „Padparadscha“ (Lotusblüte) tragen. Der Saphir, der bereits seit Jahrtausenden zu den wichtigsten und kostbarsten Edelsteinen gehört, findet sich in fast allen europäischen Kronjuwelen. Im Mittelalter und in der Renaissance wurden Saphire als heilige Steine von Bischöfen, Kardinälen und Päpsten der Römisch- Katholischen Kirche getragen, schrieb man ihnen doch zu, dem Träger Sanftmut, Liebenswürdigkeit, Frömmigkeit und Demut zu schenken. Der blaue Saphir hat je nach seinem Fundort eine unterschiedliche Farbtönung, wobei die kornblumenblauen Kashmir-Saphire mit ihrem samtartigen Glanz zu den begehrtesten Steinen überhaupt gehören. Gerade die Farbe von Saphiren aus Burma, dem heutigen Myanmar, gilt in Fachkreisen als besonders schön, reicht sie doch von sattem königsblau bis hin zu einem tiefem Kornblumenblau. Daneben werden in Myanmar aber auch rosafarbige, violette, gelbe, braune und farblose Saphire gefunden. Die ältesten Saphirvorkommen liegen in Ceylon, dem heutigen Sri Lanka. Als weitere Fundorte sind neben Burma Vietnam, Thailand, Madagaskar, Tansania und Brasilien zu nennen.

(Quelle: Bundesverband der Edelstein-  und Diamantindustrie e.V. in Idar-Oberstein, Jörg Lindemann, Geschäftsführer)

 

V.i.S.d.P.:

Bundesarbeitsgemeinschaft
der Freien Wohlfahrtspfege e.V.
Abteilung Wohlfahrtsmarken
Werthmannstraße 3A, 50935 Köln
Redaktion: Sigrid Forster
Telefon: 0221/9 41 00 40
Telefax: 0221/9 41 00 79
E-Mail: info@wohlfahrtsmarken.de
www.wohlfahrtsmarken.de

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