Präsentation der Weihnachtsmarke 2017 am 29. November in der Marienkapelle der Hohen Domkirche zu Köln

Am Mittwoch, den 29. November hat Bundesfinanzminister Peter Altmaier die Weihnachtsmarke 2017 im Kölner Dom vorgestellt und Alben mit den Erstdrucken unter anderem an Rainer Maria Kardinal Woelki und die Vizepräsidentin der BAGFW, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg überreicht. Kardinal Woelki rief dazu auf, mit der Weihnachtsmarke eine Botschaft in die Welt zu senden: Überall auf der Welt gibt es Menschen, die unter Krieg, Verfolgung, Gewalt, Armut etc. leiden. Sie alle bedürfen unserer Hilfe. Und Finanzminister Altmaier betonte, dass die auch aus den Erlösen der Marken finanzierte Arbeit der Wohlfahrtsverbände ein unverzichtbarer Teil unseres Sozialstaates sei.

Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie unten.

 

Grußwort von Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg
Vizepräsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.

Eminenz, sehr geehrter Herr Kardinal Woelki,
sehr geehrter Herr Minister Altmaier,
sehr geehrter Herr Bachner,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,

„Tue Gutes und rede darüber!“ – Dieser Leitsatz für alle Öffentlichkeitsarbeiter, Marketingstrategen und Public Relations-Experten gilt auch und gerade für Non-Profit-Organisationen. So ist es heute eine Selbstverständlichkeit, dass die Wohlfahrtsverbände auf allen verfügbaren Kommunikationskanälen sowohl um Unterstützung durch Spenden bitten als auch präsentieren, wie sie erhaltene Mittel in Projekte und Maßnahmen umsetzen, um Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen zu helfen. Dafür werden zum Teil aufwendige Kampagnen konzipiert, die Aufmerksamkeit erzeugen, zu Diskussionen anregen oder sogar provozieren und so möglichst viele Menschen ansprechen sollen. Das ist gut und richtig so.

Aber dieses „laute“ Auftreten ist nicht jedermanns Sache. Viele Mitbürger möchten ihren Beitrag zu gesellschaftlichem Engagement eher im Stillen und ohne großes Aufhebens leisten. Dafür ist das Sonderpostwertzeichen „Weihnachten“  die erste Wahl. Wer seine Briefe mit diesen besonderen Briefmarken frankiert, hilft Menschen in Not und setzt gleichzeitig ein sichtbares Zeichen seiner Unterstützung.

Seit 2008 nunmehr zum zehnten Male ist die Botschaft „Gutes tun. Mit Briefmarken helfen.“ auf dem Bogenrand der Weihnachtsmarken zu lesen. Wir danken dem Bundesministerium der Finanzen für dieses Statement, das die Idee der „Briefmarken mit dem Plus“ so wunderbar auf den Punkt bringt.

Auch wenn heute viel über Digitalisierung, soziale Medien gesprochen wird, man versendet verkürzte Botschaften z. B. durch WhatsApp – leider oft in verstümmelter Sprache. Einen Brief zu schreiben, ist jedoch etwas Persönliches, das bleibt, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Frankiert mit einer Weihnachtsmarke ist das schon ein Geschenk an sich.

Und Briefmarken können helfen! Der Erlös aus jeder verkauften Weihnachtsmarke fließt unmittelbar in die soziale Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege, also zu AWO, Caritas, Paritätischem, DRK, Diakonie Deutschland und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden.

Ihnen, sehr geehrter Herr Minister und Ihrem Haus als Herausgeber danke ich im Namen der Wohlfahrtsverbände und der von ihnen betreuten Menschen für nunmehr 48 Jahre Weihnachtsmarken. Es tut gut zu wissen, dass wir seit so vielen Jahren auf derart hochrangige Unterstützung zählen dürfen.

Unser Dank gilt der Deutschen Post als langjährigem zuverlässigen Partner. Erst durch deren Engagement und Vertriebsnetz ist es möglich, dass die Marken millionenfach „unters Volk gebracht werden“. Ohne die Deutsche Post und ohne die Medien als Multiplikatoren blieben die kleinen gezackten Kunstwerke ein Geheimtipp für unsere treuesten Kunden, die Philatelisten.

An Sie alle, liebe Gäste, appelliere ich: Tun Sie Gutes und zeigen Sie es! Mit Weihnachtsmarken geht das ganz einfach: Kaufen – kleben – helfen!

Vielen Dank!

 

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Pressekontakt:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Abteilung Wohlfahrtsmarken
Sigrid Forster
Werthmannstraße 3A, 50935 Köln
Telefon: 02 21 – 941 00 30
E-Mail: forster@wohlfahrtsmarken.de

Fotos: Monika Nonnenmacher / BAGFW
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.