Präsentation der Weihnachtsmarke 2016 am 22. November im Caritas-Seniorenzentrum Kardinal Bengsch

„Geben ist seliger denn nehmen“ so Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang
Schäuble anlässlich der Präsentation der Weihnachtsmarke 2016 im
Caritas-Seniorenzentrum Kardinal Bengsch in Berlin, denn der Erlös dieser
Marke fließt in die soziale Arbeit der Wohlfahrtsverbände. Deren Präsident
Professor Dr. Rosenbrock appellierte an alle, entgegen dem Trend wieder
Briefe zu schreiben und diese mit Marken zu frankieren. Die Marken sind
erhältlich bei der Post, den Wohlfahrtsverbänden und hier im Shop.

Grußwort von Professor Dr. Rolf Rosenbrock
Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.

Sehr geehrter Herr Minister Schäuble,
sehr geehrte Frau Professor Kostka,
sehr geehrter Herr Prälat Jüsten,
sehr geehrter Herr Prälat Dutzmann,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,

„Früher war alles besser!“ hört man in letzter Zeit bei vielen Gelegenheiten. Treffender wäre „Früher war vieles anders!“ Auch und gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es ein großes Spannungsfeld zwischen Traditionen und aktuellem Lifestyle. Neben dem Adventskalender mit Türchen, hinter denen sich Bilder oder Schokolade verbergen, lockt die Online-Version mit Gewinnspielen. Auf zunehmend mehr Adventskränzen leuchten batteriebetriebene LED-Lichter an Stelle von duftenden Bienenwachskerzen. Weihnachtsmusik wird downgeloadet statt auf Instrumenten gespielt.

Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten und bestimmt mittlerweile auch die zwischenmenschliche Kommunikation. Allzu oft wird mehr geappt, getwittert, gemailt als miteinander gesprochen. Doch was bleibt davon in Erinnerung? Verhaltensforscher und Marketingexperten empfehlen ungewöhnliche oder unerwartete Aktionen, um sich von der Masse abzuheben und sich so nachhaltig in Erinnerung zu bringen.

Das erscheint Ihnen schwierig? Es kann ganz einfach sein!
Tun Sie etwas Unerwartetes: Schreiben Sie einen Brief!

Der oder die Empfänger sehen, dass Sie sich Zeit nehmen. Ein Brief ist ein Zeichen der Wertschätzung, der sich wohltuend von den Nachrichten und Mails mit großen Verteilern abhebt. Ein Brief bleibt.

Und ein Brief kann helfen. Immer dann, wenn er mit einer Weihnachtsmarke frankiert wird. Denn die Erlöse aus dem Verkauf der Weihnachtsmarken fließen unmittelbar in die soziale Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege, also zu AWO, Caritas, Paritätischem, DRK, Diakonie Deutschland und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden.

Ihnen, sehr geehrter Herr Minister und Ihrem Haus als Herausgeber danke ich im Namen der Wohlfahrtsverbände und der von ihnen betreuten Menschen für nunmehr 47 Jahre Weihnachtsmarken. Es tut gut zu wissen, dass wir seit so vielen Jahren auf derart hochrangige Unterstützung zählen dürfen.

Unser Dank gilt der Deutschen Post als langjährigem zuverlässigen Partner. Erst durch deren Engagement und Vertriebsnetz ist es möglich, dass die Marken millionenfach „unters Volk gebracht werden“. Ohne die Deutsche Post und ohne die Medien als Multiplikatoren blieben die kleinen gezackten Kunstwerke ein Geheimtipp für unsere treuesten Kunden, die Philatelisten.

An Sie, liebe Gäste, appelliere ich: Senden Sie Ihre Weihnachtsgrüße per Brief und werten Sie diese mit den aktuellen Weihnachtsmarken auf! Das mag einigen von Ihnen vielleicht altmodisch vorkommen, doch ich meine, der aus dem Jahr 1949 stammende Slogan zur Bewerbung des „Porto mit Herz“ gilt heute noch unverändert: Helft und schenkt Freude!

Vielen Dank!

 

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Pressekontakt:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.
Abteilung Wohlfahrtsmarken
Sigrid Forster
Werthmannstraße 3A, 50935 Köln
Telefon: 02 21 – 941 00 30
E-Mail: forster@wohlfahrtsmarken.de

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.